Friedrichsdorfer Institut zur Nachhaltigkeit (IzN) e.V.

 

Aktuelle Themen

Im Folgenden informieren wir Sie über die aktuellen Arbeitsschwerpunkte und Themen des IzN.


Förderung der Meeresenergienutzung

Wir setzen uns für die Nutzung der Meeresenergie ein (siehe unter Projekte). Die Nutzung der Meeresenergie aus Meeresströmungen und Wellen kann in vielen Ländern zur Energiewende und zur umweltverträglichen Versorgung mit Erneuerbaren Energien beitragen. Insbesondere die Nutzung der Strömungsenergie kann eine stetige und sehr zuverlässige Energiequelle sein. Weitere Informationen zu diesem neuen Arbeitsschwerpunkt des IzN finden Sie hier.

 





Förderung der Wasserstofftechnologie

Wir entwickeln Projektkonzepte zur Umsetzung von Maßnahme 37 der von der Bundesregierung im Juni 2020 genehmigten Nationalen Wasserstoffstrategie. Demnach sollen Pilotvorhaben in Partnerländern der deutschen Entwicklungs-zusammenarbeit unter Beteiligung der deutschen Wirtschaft aufzeigen, ob und wie grüner Wasserstoff dort nachhaltig und wettbewerbsfähig produziert und vermarktet werden kann. Grüner Wasserstoff kann auf viele verschiedene Arten als Energieträger eingesetzt werden. Er ermöglicht die Umstellung der Industrie, des Verkehrs, der Wärme- und Stromversorgung auf Erneuerbare Energien. In den Stahl- und Chemiewerken hat er den größten Klimaeffekt. Weltweit kann er fossile Energien ersetzen und damit wesentlich zum Klimaschutz beitragen.

Weiterführende Informationen zum Thema grüner Wasserstoff und die damit verbundenen Potentiale für die globale Energiewende finden Sie unter anderem auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Internationalen Energie Agentur (IEA).


Ausstellung Irrweg Pestizide 

„Irrweg Pestizide“ ist eine Ausstellung, die in ehrenamtlicher Arbeit von unserem Mitglied, der Toxikologin Dr. Anita Schwaier, und der Künstlerin und Umweltaktivistin Sybilla Keitel (Berlin) konzipiert und gestaltet wurde. Sie zeigt auf dreizehn Tafeln zum einen  die Folgen der jahrelangen Ausbringung von giftigen Chemikalien, den so genannten Pflanzenschutzmitteln, auf Ackerflächen, Wiesen und Wälder. Betroffen sind ganze Ökosysteme: Pflanzen, Tiere, unsere Böden, und auch Menschen erkranken. Ferner werden zehn Strategien des ökologischen Landbaus vorgestellt, die zeigen, dass es anders geht - und gehen muss zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Eine zweite wesentliche Aufgabe der Ausstellung ist es, Zusammenhänge, wirtschaftliche und politische Hintergründe aufzuzeigen, die einen Wechsel zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft so schwer machen. Den Abschluss bildet ein Beispiel des zivilen Widerstands. Die Ausstellung rüttelt auf, sie zeigt: es wird immer schlimmer, wenn wir uns nicht wehren. Für weitere Informationen insbesondere bezüglich der Ausleihe der Ausstellung siehe www.irrweg-pestizide.de.