Friedrichsdorfer Institut zur Nachhaltigkeit (IzN) e.V.

 


Beratung der NAMA Facility

Die Geber der NAMA Facility (www.nama-facility.org) sind Dänemark, Deutschland, das Vereinigte Königreich und die Europäischen Union. Die NMA Facility unterstützt anspruchsvolle Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern mit Zuschüssen von 5 bis 20 Mio. Euro. Die zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen geförderten Projekte zielen auf nachhaltige Veränderungen. Um geeignete Projekte zu finden, organisiert die NAMA Facility öffentliche Ausschreibungen (s.g. calls).

Im Auftrag der NAMA Facility hat das IzN mit seinem Team von international erfahrenen Sektor- und Länderexperten die eingereichten Projektvorschläge des 4. Calls bewertet. Wichtige Kriterien der Auswertung waren die erzielbaren Emissionsminderungen, die Geschäftsmodelle, die Nachhaltigkeit und die Machbarkeit innerhalb der 5-jährigen Projektlaufzeit. Insgesamt wurden 67 eingereichte Projekte anhand von Checklisten bewertet. Die Anträge kamen aus einer Vielzahl von Ländern und deckten eine große Bandbreite verschiedener Sektoren ab, beispielsweise Erneuerbare Energien (Solar und Wasserkraft), Landwirtschaft (Minderung von Methanemissionen von Reisfeldern oder Renaturierung und effizientere Viehwirtschaft), Verkehr (insbesondere E-Mobilität), Abfallentsorgung, Minderung des Brennholzverbrauchs sowie Energieeffizienz in Unternehmen und öffentlichen Gebäuden. Für diese Aufgabe konnte das IzN auf die Erfahrung seiner Mitglieder bauen, die oft über Jahrzehnte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig waren und dadurch über spezifische Kenntnisse der jeweiligen Sektoren und Länder verfügen.


Basierend auf diesen Schreibtisch-Bewertungen wurden 12 Projekte aus Brasilien, El Salvador, Gambia, Mexiko, den Philippinen, Ruanda, Senegal, Sri Lanka, Thailand, Tunesien und Uganda von den Gebern der NAMA Facility für eine Prüfung vor Ort ausgewählt. Die Begutachtung vor Ort wurde gemeinsam mit den Experten der NAMA Facility durchgeführt und erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Projektpartnern, politischen Repräsentanten und Banken. Eine Liste der ausgewählten Projekte mit einer Kurzbeschreibung findet sich auf der Website der NAMA Facility.