Friedrichsdorfer Institut zur Nachhaltigkeit (IzN) e.V.

 

Nationale Projekte und Aktivitäten

Seit 2008 führen wir verschiedene Projekte und Aktivitäten in Friedrichsdorf und im umliegenden Rhein-Main-Gebiet durch.

Das Ziel ist die CO2 freie Kommune. Das geht nach derzeitigem Stand der Technik nur mit Wind und PV, Speicherung von Strom in einem Wasserstoffkreislauf, und Energieeffizienz in allen Sektoren (Gebäude, Verkehr, Industrie etc). andere Biomasse, Geothermie

Auch in Friedrichsdorf kann die Nutzung der Fotovoltaik noch wesentlich ausgebaut werden. Solche Anlagen können auf innerörtlichen privaten, öffentlichen oder auch landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtet werden. Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer Instituts zeigt, dass das auch für die landwirtschaftliche Nutzung Vorteile bringen kann. Hochgestellte Fotovoltaik Anlagen können z.B. auf Spielplätzen für Verschattung sorgen.  Es gibt Weiterentwicklungen für Fotovoltaik Freiflächenanlagen, die senkrecht stehen und auch zum Lärmschutz dienen können.

Wohnraummobiliserung in Friedrichsdorf

Vorschlag zur Erschließung bezahlbaren Wohnraums durch Wohnraummobilisierung: Dieser Vorschlag entstand im Rahmen des Projektes „LebensRäume“ des Öko-Institut e.V. und des ISOE Institut für sozial-ökologische Forschung sowie des ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. Dabei geht es um effiziente Wohnraumnutzung und Wohnraummobilisierung, also bestehenden Wohnraum besser nutzen und erschließen. Dies kann eine Antwort auf vielfältige kommunale Herausforderungen sein: Wohnraummangel, Flächenkonflikte, Klimaschutz und demographischer Wandel. Eine vielversprechende Zielgruppe für Wohnraummobilisierung sind Personen, deren Kinder ausgezogen sind und die nun im zu groß gewordenen Eigenheim leben. Auf Einladung der Stadt beteiligen wir uns am Klimabeirat der Stadt Friedrichsdorf und werden diesen Vorschlag weiter vertreten.

Beispiele aktueller und vergangener nationaler Projekte:

  • Ausstellung „Irrweg Pestizide“: Zu den Folgen der jahrelangen Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln auf Ackerflächen, Wiesen und Wälder haben die Toxikologin Dr. Anita Schwaier und die Künstlerin und Umweltaktivistin Sybilla Keitel eine Ausstellung mit 13 Tafeln erstellt. Sie zeigt sowohl die Folgen des Pestizideinsatzes in der industriellen Landwirtschaft als auch alternative Strategien und sie erklärt die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe, die einen Wechsel zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft erschweren. Mehr Informationen unter aktuelle Themen und https://irrweg-pestizide.de/.


  • Wir fördern das Filmfestival Africa Alive, das seit 20 Jahren regelmäßig in Frankfurt stattfindet. 2014 haben wir die Aufführung des Dokumentarfilms „Empire of Dust“ finanziell unterstützt, wobei wir die Kosten von Verleih, Transport und Versicherung des Films übernommen und nach der Vorführung des Films Fragen der Zuschauer beantwortet.

  • Den BUND Kreisverband Hochtaunus haben wir bei einer fachlichen Stellungnahme zu einer Altlastenproblematik im Stadtgebiet von Oberursel beraten. In diesem Zusammenhang  haben wir durch ein Interview zu CKWs mit dem HR in der Sendung "Alles Wissen" mitgewirkt. Im Rahmen eines Arbeitseinsatzes in der Schweiz ging es um die Möglichkeiten der raschen Erkennung und Bestimmung des Schadstoffes Fluorid in Bodenaushub und Grundwasser.

  • Wir unterstützen den Erhalt von Streuobstwiesen in und um Friedrichsdorf.


  • Wir haben uns an der Erarbeitung eines Vorschlags für den Landrat des Hochtaunuskreises zur Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsfragen beteiligt. Hier sind wir zusammen mit dem BUND Kreisverband Hochtaunus tätig.

  • Für den Konfirmandenunterricht der evangelischen Kirchengemeinde in Friedrichsdorf haben wir Unterrichtseinheiten zum Thema Nachhaltigkeit übernommen.

  • Wir unterstützen die Integration von Flüchtlingen durch die Initiierung eines Lauftreffs und die Mitnahme der Flüchtlinge zu Volksläufen. Dadurch lernen die Flüchtlinge die Umgebung kennen und erfahren deutsche „Normalität“. (siehe Veröffentlichungen)